Schröder, Anna Maria (Maja) geb. Funseth, (alias Maja Lessak) - Schweden
Maja wurde am 03.11.1907 geboren. Sie war eine Sozialdemokratin aus Jämtland in Nordschweden. Maja war von September 1936 bis September 1937 in Barcelona. Hier war sie verantwortlich für die schwedischsprachigen Radiosendungen der CNT-FAI .
In Stockholm hatte sie den deutschen Syndikalisten Fred Schröder (alias Fred Lessak) kennen gelernt, der als Flüchtling in Schweden lebte. Gemeinsam berichteten sie in der schwedischen syndikalistischen Zeitung Arbetaren über den Krieg in Spanien.
Zurück in Schweden, nahm sie ihren Beruf als Näherin wieder auf.
Maja Schröder starb 14. April 1994 in Märsta/Schweden.

Quelle:    Lindblom, P. (2022). Svenska anarkister och syndikalister. Stockholm: Federativs förlag.,
https://www.geni.com/people/Maja-Schr%C3%B6der/6000000011323030269/

Schröder, Fritz (Fred) Geboren am 23. April 1904 in Kassel, war Elektrohandwerker/Schlosser. Seit 1924 Mitglied der FAUD und Leiter der Ortsgruppe in Kassel.
Im Juni 1933 emigrierte er nach einer Haussuchung in die Niederlande und war dort Mitarbeiter der Auslandsleitung der FAUD. Im November 1933 wurde er nach Belgien abgeschoben, gelangte von dort nach Kiruna in Schweden und war zeitweilig Redakteur der syndikalistischen Zeitung „Norrlandsfolket“.
Im September 1936 kam er mit seiner schwedischen Frau Maja nach Spanien, lebte in Barcelona und war dort für die Investigación der CNT und die deutsche Abteilung im Informationsbüro der CNT tätig. Auf Wunsch der CNT baute er mit seiner Frau Maja und mit Willi Engels in Valencia einen Informationsdienst in Esperanto auf, wurde aber nach den Maiereignissen in Barcelona verhaftet, jedoch auf Grund seines schwedischen Passes bald wieder frei gelassen.
Im August 1937 reiste er nach Schweden zurück, arbeitete als Schlosser und später als Leiter eines „Folkshuset“. 1940 wurde er interniert und arbeitete nach der Entlassung als Autoelektriker.
Nach dem Krieg trennte er sich von der syndikalistischen Bewegung, kehrte nach Deutschland zurück, trat in die SPD ein und arbeitete wieder als Autoelektriker.

Quelle: „Sie werden nicht durchkommen“ von Werner Abel & Enrico Hilbert